MüNCHEN Der Strafprozess gegen den früheren Infineon-Chef Ulrich Schumacher vor dem Landgericht München wird eingestellt. Der Hauptvorwurf der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr sei Schumacher nicht nachzuweisen gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Peter Noll am Montag. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung erklärten sich deshalb zu einer Beendigung des Verfahrens bereit.

Schumacher musste sich seit Mitte September auch wegen versuchten Prozessbetrugs, Untreue und Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Er selbst hatte die Vorwürfe stets bestritten.

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Die Hintergründe der Entscheidung und eine ausführliche Begründung will das Gericht erst beim nächsten regulären Prozesstag an diesem Mittwoch bekanntgeben.

Die Staatsanwaltschaft hatte Schumacher vorgeworfen, dass er von dem früheren Sponsorenvermittler Udo Schneider Geld angenommen habe, um damit die Teilnahme an privaten Autorennen zu finanzieren.

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