Schortens /Mülheim Die Industriegruppe für Lebensmittelproduktion (IGFP) hat nach den Berichten in dieser Zeitung über Verzögerungen beim geplanten Lebensmittelwerk in Schortens (Friesland) ihr Interesse am Standort bekräftigt. Sie sagte auf Anfrage einen baldigen Baubeginn zu. Die Produktion solle 2015 anlaufen.

Laut IGFP-Vorstandsmitglied Alexander Hartung werde zunächst für ein nahezu baugleiches Werk in der norditalienischen Region Ferrara noch in diesem Monat die Baugenehmigung erwartet. Dort sei das Unternehmen Fin Bieticola, der das Areal gehört, im Auftrag der IGFP aktiv. Erst nach erteilter Baugenehmigung werde die IGFP das Bauland erwerben.

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Die Planungskosten für das Werk bezifferte Hartung mit einem „höheren Millionenbetrag“. Deshalb wolle man die Erfahrungen und Werte für das Werk in Italien in die noch fehlenden Unterlagen für das Werk in Schortens einfließen lassen und so doppelte Planungskosten sparen. Die technische Planung des Werkes führe Hartung zufolge die schweizerische Enumplan AG.

Zu den Geldgebern der IGFP machte er keine Angaben: Spekulationen, ob (auch) der Lebensmitteldiscounter Aldi hinter dem rätselhaften neuen Unternehmen stehe, ließ er unkommentiert.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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