München Reiche Amerikaner und junge kaufkräftige Kunden in den Schwellenländern kurbeln die Nachfrage nach Luxusgütern an. Weltweit sei die Nachfrage nach teuren Autos, Möbeln, Luxushotels, Kunst, Schmuck, Feinkost oder Luxuskreuzfahrten im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf mehr als 1000 Milliarden Euro Umsatz gewachsen, teilte die Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) in ihrem am Donnerstag in München veröffentlichten „Luxury Business Report 2016“ mit.

Zwar sank die Nachfrage nach Luxusgütern in China und Russland, aber in Japan und anderen asiatischen Ländern nahm sie Fahrt auf. Außerdem habe „die Wiederbelebung des amerikanischen Luxusmarktes“ entscheidend zum Wachstum beigetragen.

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Dass auch Reiche und Wohlhabende auf der Suche nach Schnäppchen sind, zeigt der zunehmende Vertrieb von Luxuswaren über Outlet-Läden.

Er wuchs in den vergangenen drei Jahren um gut 50 Prozent auf 26 Milliarden Euro, heißt es in der EY-Studie. Nicht nur in Europa oder den USA, auch in Ländern wie China wachse „die am Preis-Leistungs-Verhältnis orientierte Mittelschicht“.

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