WILHELMSHAVEN Sowohl bundes­weit als auch vor Ort ist das Projekt „Bürgerarbeit“ nur schwer in Gang gekommen. Bis das Jobcenter Wilhelmshaven mit dem zuständigen Bundesamt für Verwaltung ausgehandelt hatte, was im Sinne des Modellprojektes zusätzliche Tätigkeiten sind, gingen einige Monate ins Land.

Bürgerarbeitsplätze dürfen zum Beispiel nicht für Pflichtaufgaben der Kommunen eingesetzt werden (Grünpflege, Straßenreinigung) und sie müssen grundsätzlich „zusätzlich sein“, wie Angelika Brünlow, die stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters Wilhelmshaven, erklärte. Weil die Stadt die ihr zugestandenen 100 Bürgerarbeitsplätze nicht alle selbst bereitstellen konnte, mussten Ideen ent­wickelt und Träger gefunden werden wie z. B. Beratung, Kommunikation und Arbeit (Beka), die alleine für den Betrieb des Störtebekerparks vier Bürgerarbeiter einsetzt.

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Die mobile Fahrradwerkstatt, die in Kooperation mit der Polizei jugendlichen Radlern hilft, z. B. fehlende Beleuchtungsanlagen nachzurüsten, zählt zu den kreativen Arbeitsplätzen. In der Busbegleitung (Schülertransporte) und als Schülerlotsen werden je zehn Bürgerarbeiter eingesetzt mit je 20 Stunden, in der Unterrichtsbegleitung insgesamt 16, davon alleine drei an der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Deren Rektorin Brigitte Kunze lobt die grundsätzliche Zielsetzung des Modellprojektes, die Stärken von Arbeitslosen zu aktivieren und zu verstärken, statt nur die persön­lichen Mängel festzustellen.

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