Oldenburg Was mache ich, wenn die Schule vorbei und der Abschluss in der Tasche ist? Auf Grundlage dieser Frage kamen am Freitag zahlreiche Schüler in die Oldenburger Weser-Ems-Hallen, um sich darüber zu informieren, was beruflich auf sie zu kommt. Geöffnet hat die Messe auch an diesem Samstag von 9 bis 16 Uhr. Bei der „Job4u“, organisiert von der Oldenburgischen IHK, präsentieren sich Unternehmen ihren potenziellen neuen Mitarbeitern. Dabei fällt schnell auf: Nicht nur Unternehmen aus Oldenburg haben den Weg in die Weser-Ems-Hallen gefunden. Die Stände des Marinearsenals Wilhelmshaven, der Papier- und Kartonfabrik Varel und von Nordfrost sind nur einige Beispiele für das Interesse im Nordwesten. Auch die NWZ präsentiert sich und informiert über die Ausbildung in zahlreichen Medienberufen.

Ein schwieriges Feld beackert die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Claudia Schallenberg und weitere Mitarbeiter werben unter anderem für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft. Ein Beruf, der in der öffentlichen Diskussion wegen seiner Bezahlung und der Arbeitsbedingungen oft nicht sonderlich gut wegkommt. „Wir machen hier bei der Messe allerdings durchweg positive Erfahrungen“, sagt Schallenberg. „Viele Schüler interessieren sich für Berufe in der Pflege. Auch von unseren Mitarbeitern und Auszubildenden gibt es positives Feedback. Viele freuen sich, dass sie am Ende des Tages jemandem weitergeholfen haben.“

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Schallenberg ist sich aber bewusst, dass auch oder gerade in diesem Berufsfeld Geld ein Thema ist. „Wir bezahlen nach einem Tarifvertrag und bemühen uns darum, gute Bedingungen zu schaffen.“ Etwas weiter vorn in der Messehalle hat der Energieversorger EWE seinen Stand. Hier wird ein weiterer Trend deutlich: Viele Schüler informieren sich über die Möglichkeiten, ein duales Studium aufzunehmen. „Besonders beliebt ist der duale Studiengang Wirtschaftsinformatik. Über diese Ausbildungsform informieren sich die meisten Messebesucher“, beobachtet Sarah Mettenbrink von der EWE. „Aber auch für klassische Ausbildungsberufe finden wir Interessenten. Generell ist es schön zu sehen, dass sich viele Schüler interessiert zeigen und sich in Gespräche verwickeln lassen.“

Viel zu tun gibt es auch für Lucia Laut und Carina Eilerts. Die beiden Auszubildenden (Chemielaborantin und Tierpflegerin) betreuen mit einigen Kollegen den Stand der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und werden vor allem zu einem Thema befragt: dem Studium. „Es ist auffällig, dass die jungen Abiturienten immer stärker zum Studium tendieren“, sagt Lucia Laut und liefert direkt eine Begründung dazu: „Viele orientieren sich gemeinsam mit dem Freundeskreis. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Abgänger in schulähnlichen Strukturen verbleiben wollen. Im Gespräch können wir so aber zeitgleich für unsere Ausbildungsberufe werben.“ Viele wüssten schließlich gar nicht, dass es eine Lehre an der Uni möglich ist, ergänzt Carina Eilerts. Doch nicht nur in der Theorie ging es auf der „Job4u“ zur Sache. Beim Bundeswehrkrankenhaus Westerstede und den Johannitern konnten Interessierte an Puppen üben und erfahren, was den Beruf des Rettungssanitäters ausmacht.

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