Lufa Macht Bei Nwz-Preis Pia Mit
Schüler begeistert von Experimenten

Die LUFA Nord-West bietet interessante Ausbildungsberufe. Die sollen bekannt werden – und die Azubis helfen aktiv mit.

Bild: LUFAx
Die Azubis der LUFA Nord-West gaben Schülern Einblicke in ihren Alltag.Bild: LUFAx
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Oldenburg Die LUFA Nord-West hat schon mehrmals mit ihren Ausbildungsideen beim Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ auf ich aufmerksam gemacht – und sie war auch schon unter den Preisträgern. Auch in diesem Jahr reicht die LUFA eine innovative Idee ein: Ihre Auszubildenden engagieren sich für die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern, die vielleicht bei der LUFA eine Ausbildung beginnen könnten.

Ziel der LUFA Nord-West ist sei es, „Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich an unsere interessanten, anspruchsvollen und zukunftssicheren Berufe heran zu führen“, schreibt Geschäftsführer Franz Peter Engling.

Deshalb beteiligte sich die LUFA Nord-West jetzt zum 15. Mal am „Zukunftstag“ (früher „Girlsday“). Damit wolle man das Interesse der Jugendlichen an den Laborberufen – Biologielaborant, Chemielaborant und Milchwirtschaftlicher Laborant – zu wecken. Beim Zukunftstag bekommen Jugendliche den ersten Eindruck von der LUFA Nord-West und ihren Ausbildungsmöglichkeiten in den Laborberufen (ausgebildet werden aber auch Fachinformatiker). „Hieran nehmen in jedem Jahr bis zu 32 Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse teil“, berichtet Engling. Die Nachfrage war so groß, dass die Interessenten auf mehrere Institute aufgeteilt wurden.

Und dann ging es los: Die derzeitigen Auszubildenden der LUFA Nord-West gestalteten. zusammen mit dem Ausbilderteam den Zukunftstag. Nach einer kurzen Einführung über die Laborberufe und deren Ausbildung bei der LUFA Nord-West durften die Schülerinnen und Schüler auch ins Labor und selbst einige Experimente machen. Zuvor erfolgte natürlich die Besprechung der Sicherheitsregeln im Labor und das Einkleiden mit Laborkittel und Schutzbrille.

Nach einer Laborbesichtigung wurden im Labor dann viele interessante Experimente von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt, wie zum Beispiel die Herstellung einer großen Menge von Elefantenzahnpasta, das Färben von Flüssigkeiten durch Zugabe von Säure oder Lauge, das Herstellen von künstlichem Blut und als Höhepunkt eine Eisverkostung.

„Hierbei erlebten alle Teilnehmer durch die anschaulichen Versuche einen ereignisreichen Zukunftstag, bei dem sie einen spannenden Einblick in einen Laborbetrieb erhielten“, meinte LUFA-Chef Engling. „Viele Fragen zu den Versuchen und der Laborarbeit wurden von den jetzigen Auszubildenden beantwortet. Einige waren so begeistert, dass sie danach auch ihr Schulpraktikum bei der LUFA Nord-West gemacht haben.“ Und wer weiß? Vielleicht hat das Projekt am Ende dazu beigetragen, dass junge Leute zur LUFA Nord-West kommen. Dort geht es um die Bewertung von unterschiedlichen Lebensmitteln, Futtermitteln, Düngemitteln, Saatgut, Böden und von Umwelt- und veterinärmedizinischen Proben. Von den rund 420 Beschäftigten der LUFA sind 47 Auszubildende.

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