Schüler-Info Von Ihk-Junioren
Viele Chancen in regionalen Betrieben

In vielen Betrieben warten interessante Ausbildungsplätze auf Bewerber. Nur: Die Schülerinnen und Schüler wissen davon oft nichts. Das soll sich ändern. Jetzt gibt es für das Oldenburger Land die Broschüre „Jobstarter 2019“.

Bild: Rüdiger zu Klampen
Präsentierten „Durchstarter 2018“ (von links): Chantal Reck (Waldschule Hatten), Linda Heitmann (Wirtschaftsjunioren), Schülerin Elaine Johannsen, Lukas Bäcker (Meyer Technik/Ganderkesee/, René Winkelmann (Waldschule) Schüler Finn BoningBild: Rüdiger zu Klampen
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Oldenburg /Hatten /Ganderkesee Wichtig sei, dass Schüler aus der Region etwas über regionale Ausbildungsmöglichkeiten erfahren – gerade auch über technische und handwerkliche Berufe, sagt Lukas Bäcker. Der Geschäftsführer der Harald Meyer Brandschutz-Elektro GmbH aus Ganderkesee hat sich deshalb mit der Firma am Projekt „Durchstarter 2019“ beteiligt – einer fast 100-seitigen Broschüre.

Darin werden den Schülerinnen und Schülern aus Oberschulen des Oldenburger Landes gezielt regionale Ausbildungsbetriebe (74) und deren Ausbildungsplätze vorgestellt, außerdem Ansprechpartner und Praktikumsmöglichkeiten genannt und vieles mehr. Das Projekt geht von den Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen IHK aus.

„Dies ist bereits die 7. Auflage“, freute sich Mit-Initiatorin Linda Heitmann (Timecon/Oldenburg). Man habe die Auflage nochmals um 1000 erhöht, auf nun 6000, die nun an Schulen verteilt werden. Mehr als 100 Berufe kämen in der Broschüre zur Orientierung vor.

Das Projekt wurde teils mit der Oldenburger Wirtschaftsbildungsinitiative „wigy e.V.“ konzipiert, einschließlich eines Unterrichts-Entwurfes. „Wir wollen Lehrkräften den Einstieg in die konkrete Arbeit damit im Unterricht erleichtern“ meinte Heitmann.

Die Lehrkräfte René Winkelmann und Chantal Reck von der Waldschule Hatten (Oberschule) berichteten von guten Erfahrungen mit der Broschüre in der Berufsorientierung im Unterricht (9. Klasse). Viele Betriebe und deren Ausbildungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung seien oft noch gar nicht bekannt. Diese wurden nun teilweise in Kurzvorträgen präsentiert, erzählt Schülerin Elaine Johannsen. Das Ganze zeige „schön übersichtlich“, was die Betriebe in der Ausbildung anbieten, ergänzt Mitschüler Finn Boning. „Für die Schüler ist das attraktiv“, sagt Winkelmann. Sie müssten bald wissen, was sie wollen. Nach der 9. und 10. Klasse gehen viele in eine duale Berufsausbildung. Als nächster Schritt nach der Grob-Orientierung biete sich ein Praktikum an.

Und so ist „Durchstarter 2019“ erneut ein Mosaikstein in der großen Aufgabe „berufliche Orientierung“. Die sei wichtig – und auch schon besser geworden. Doch immer noch würden zu viele Ausbildungen abgebrochen, sagt Unternehmer Lukas Bäcker.

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