Oldenburg /Cloppenburg Seit einigen Tagen ist es so weit: Beim Förderprogramm des „GO! Start-up Zentrum Oldenburg“ im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) startete die dritte Runde. Das Start-up-Zentrum wird von der Stadt Oldenburg, dem Land sowie IHK und Firmen unterstützt.

Erneut hatten sich aus einer Vielzahl von Bewerbern fünf Teams vor einer hochkarätigen Jury aus lokaler Politik und Wirtschaft durchgesetzt – mit einer guten Gründungsidee. Sie bekommen nun vier Monate ein intensives Coaching. Ausgewählt wurden:

„Surprise Solutions“: Mittels künstlicher Intelligenz sollen Nutzer einer Onlineplattform (von Christian Wübbeling und Uwe Käseberg) künftig in einfachen und schnellen Schritten passende Empfehlungen für außergewöhnliche Geschenkideen für den Partner, Freunde sowie Bekannte erhalten.

Die „Wolkenkisten“, ein Abo-Modell für Online-Boxen von den beiden Hebammen Eugenia Mackert und Mareike Ott, versorgt werdende Eltern mit allen wichtigen Informationen als auch mit benötigten und hilfreichen Produkten während und nach der Schwangerschaft.

„iamfasting“ um den jungen Arzt Sven Sparding und seine Partnerin Erika Wedler wollen der stets steigenden Zahl an Übergewichtigen und den daraus resultierenden Erkrankungen den Kampf ansagen. Mit ihrer Onlineplattform, die sich mit den Themen Intervallfasten und gesunder Ernährung beschäftigt, erreichen sie bereits jetzt täglich tausende Nutzer.

„Herodikos“, bestehend aus den zwei Ärzten Eva Schobert und Dr. Lasse Schulte-Güstenberg sowie dem Software-Architekten Jan Penning, entwickeln die gleichnamige Gesundheits-App, mit der Arzt- und Physiotherapiepraxen anwendungsgestützte individuelle Bewegungspläne für ihre Patienten erstellen können.

„Homely“ ist der Name für das Projekt der Brüder Alexej und Rudi Reimchen aus Cloppenburg. Es geht um ein Konzept für bezahlbare und nachhaltige Apartments für Senioren.

Die Teams wurden von Alexandra Wurm, Projektleiterin bei GO!, und ihren Kollegen Oliver Benkel und Daniel de Oliveira Prudêncio in den „Arbeitsräumen auf Zeit“ im Oldenburger TGO begrüßt. TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath freute sich: „Unser GO hat jetzt richtig Fahrt aufgenommen!“ Drei Teams aus dem Programm seien schon als neue Mieter in das TGO aufgenommen worden. Dies zeige eindrucksvoll die Nachhaltigkeit des Programms. „Wir werden weiter hart daran arbeiten, junge, innovative Start-ups erfolgreich in den Markt zu bringen“, so Bath.

Das 120-tägige Programm des „GO! Start-up Zentrum Oldenburg“ biete einen Gegenwert von über 40 000 Euro pro Team, hieß es. Durch gezieltes Coaching und das Netzwerk helfe es, Geschäftsideen auf dem Weg in den Markt zu beschleunigen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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