BERLINN Der Ausbau der Offshore-Windenergie kann nach einer neuen Studie für starken Rückenwind bei der deutschen Schiffbauindustrie sorgen. Mit Spezialschiffen und komplexen Konstruktionen könne die Branche bis zu 18 Milliarden Euro Umsatz bis zum Jahr 2020 erzielen, heißt es in der am Donnerstag vorgestellten Untersuchung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG.

Damit ließen sich bis zu 6000 Arbeitsplätze auf deutschen Werften sichern. Voraussetzungen dafür seien eine günstige Entwicklung der politischen und finanziellen Rahmenbedingungen und die strategische Neuausrichtung der Branche.

Die staatliche Bank KfW legt zur Unterstützung der Offshore-Windenergie ein Sonderprogramm mit einem Kreditvolumen von 5 Milliarden Euro auf. Dies sei ein erster wichtiger Schritt, sagte Karsten Schulze von der Beratungsgesellschaft KPMG.

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Für Werften bietet sich nach der Studie der Bau von Spezialschiffen wie Errichter-, Kabelleger-, Transport- und Reparaturschiffe an. Auch seien komplexe Konstruktionen wie Jacket-Fundamente und Offshore-Plattformen möglich. Der potenzielle Umsatz aus den „klassischen“ Werfttätigkeiten Schiffbau, Umbau und Wartung könnte sich der Studie zufolge bis 2020 auf insgesamt 6,5 Milliarden Euro belaufen. Offshore-Strukturen hätten ein weiteres Umsatzpotenzial von bis zu 11,5 Milliarden Euro. Hinzu käme ein großer Anteil für die Bereederung der notwendigen Schiffe.

Beteiligt an der Studie waren der Verband für Schiffbau und Meerestechnik, das Bundeswirtschaftsministerium, der Verband Deutscher Reeder und die Stiftung Offshore Windenergie.

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