OSNABRüCK Die niedersächsische Landesregierung setzt sich für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Karmann-Dachsparte ein. „Die Landesregierung steht zu ihrer Verantwortung für Karmann“, so Regierungssprecher Franz Rainer Enste am Mittwoch.

Er bestätigte einen Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, wonach sich Ministerpräsident David McAllister (CDU) in Osnabrück mit Vertretern des Insolvenzverwalters, von Magna und Karmann getroffen und sich über die Situation informiert hat. Der ursprüngliche Plan, die Dach-sparte an Magna zu verkaufen, scheiterte im Mai am Veto des Bundeskartellamts. Dieses befürchtet, dass kein Wettbewerb in Europa unter den Cabriodachherstellern mehr möglich ist, falls Magna zum Zuge käme.

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Gegen das Verbot hat Magna inzwischen beim Oberlandesgericht Düsseldorf geklagt. Insolvenzverwalter Ottmar Herrmann hat sich dieser Klage zwar angeschlossen. Um der Forderung des Kartellamts nachzukommen, hat er aber zugleich ein neues Bieterverfahren um die Karmann-Dachsparte eröffnet.

Es seien 500 Arbeitsplätze direkt und indirekt betroffen, sagte Enste. „Es geht nun darum, das Bieterverfahren mit Nachdruck zu Ende zu führen. Sollte das nicht funktionieren, streben wir eine Ministererlaubnis an.“ Im letzteren Fall würde Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die Entscheidung des Kartellamts außer Kraft setzen.

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