RASTEDE Paukenschlag in der regionalen Modebranche: Mit der Ulla Popken GmbH (Rastede) und der Buddelei-Gruppe (Oldenburg) schließen sich zwei Branchengrößen mit zusammen mehr als 3600 Mitarbeitern zusammen. Ulla Popken, nach eigenen Angaben Marktführer bei Frauenmode ab Größe 42, übernimmt die Buddelei Mode GmbH mit ihrer Eigenmarke „Gina Laura“ zum 1. Januar 2012, wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Bei den mehr als 300 Geschäften der Buddelei-Gruppe in Deutschland und Österreich seien keine Veränderungen geplant. „Wir wollen die Stores so weiterführen“, sagte eine Sprecherin von Ulla Popken. Die Marke „Gina Laura“ (ab Größe 38) soll neben „Ulla Popken“ und der Herrenlinie „JP 1880“ als dritte Marke weitergeführt werden. Zu der Frage, ob auch alle Mitarbeiter übernommen würden, wollte sie noch keine Angaben machen. Hier müssten noch letzte Details geklärt werden.

Nach Angaben der Unternehmen hätten bedingt durch eine schwere Erkrankung des Firmengründers und Inhabers der Buddelei-Gruppe, Klaus Dirks, bereits im Frühsommer 2011 von der Hamburger Privatbank M.M. Warburg initiierte Verkaufsgespräche begonnen. Nach dem Tod von Dirks im August seien die Verkaufsgespräche zwischen Ulla Popken und Buddelei weitergeführt und nun erfolgreich abgeschlossen worden.

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„Wir freuen uns, dass wir mit Ulla Popken ein innovatives und ebenfalls regional ansässiges Unternehmen als Käufer gefunden haben und die Buddelei-Gruppe als selbstständiges Unternehmen fortgeführt wird“, sagte Bernfried Erdmann, langjähriger Geschäftsführer der Buddelei-Gruppe. „Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen schafft eine tolle Basis für die Zukunft der drei Labels“, meinte Thomas Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Popken-Unternehmensgruppe.

Bei der Dienstleistungsgewerkschaft „Verdi“ zeigte man sich „überrascht“ über die Übernahme, wie eine Sprecherin sagte. Allerdings wies sie auch darauf hin, dass es zurzeit weder bei Ulla Popken noch bei der Buddelei-Gruppe eine Arbeitnehmer-Interessenvertretung von ihrer Seite gebe.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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