+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 13 Minuten.

Nach Unfall zwischen Vechta und Essen
L843 bei Bakum voll gesperrt

Wismar /Bremerhaven Die malaysische Genting-Gruppe hat einen der größten Aufträge für den deutschen Schiffbau seit Jahren vergeben. Der Konzern unterzeichnete am Dienstag in Wismar die Verträge über den Bau von zehn Schiffen im Wert von insgesamt 3,5 Milliarden Euro.

„Das ist ein großer Tag für die deutsche Schiffbauindustrie und für Genting. Ich bin sicher, dass wir sehr gute Schiffe von den Werften erhalten werden“, sagte Vorstandschef Tan Sri Lim Kok Thay. Die Schiffe sollen auf den Werften in Bremerhaven, Wismar, Warnemünde und Stralsund gebaut werden, die als Lloyd-Gruppe seit März 2016 ebenfalls zu Genting gehören.

„Seit 20 Jahren ist die Schiffbauindustrie in Deutschland immer wieder totgesagt worden. Heute zeigt sie, wie lebendig sie ist“, meinte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günther.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Genting hatte erst im Vorjahr die renommierte US-Reederei Crystal Cruises übernommen. Sein Konzern erwarte ungeachtet der eingetrübten Konjunkturentwicklung in Fernost weiter deutliche Zuwächse im Kreuzfahrtgeschäft, sagte Tan Sri Lim. Schon 2017 sollen die ersten der sechs neuen Flusskreuzfahrtschiffe in Dienst gestellt werden. Die Fertigstellung von einer Megajacht und drei Ozean-Kreuzlinern, von denen einer für Reisen in arktische Regionen vorgesehen ist, dauert länger.

Nach Angaben von Lloyd-Geschäftsführer Rüdiger Pallentin sind für den Bau der Schiffe insgesamt 3000 Schiffbauer und Konstrukteure erforderlich. Damit werde sich die Belegschaft auf den vier Werften fast verdoppeln. Pallentin erwartet, dass der Bau der zehn Schiffe insgesamt 6000 Menschen Arbeit geben wird, Vertragspartner und Zulieferer eingeschlossen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.