Leer /Hesel Die Zahl ist stattlich: Das Milchlabor Weser-Ems mit Sitz in Leer hat im vergangenen Jahr rund 5,26 Millionen Proben untersucht. Das sei immerhin eine Million mehr gewesen als noch vor rund fünf Jahren, sagte Labor-Chef Dr. Ernst Bohlsen kürzlich in Hesel bei der Mitgliederversammlung des Landeskontrollverbandes (LKV) Weser-Ems, wie die „Ostfriesen-Zeitung“ berichtete.

Das Labor ist dem Verband angeschlossen (insgesamt 85 Beschäftigte). In ihm werden unter anderem die Milchproben der 4572 Mitgliedsbetriebe regelmäßig unter die Lupe genommen, zu Fett- und Eiweißgehalt und eventuellen Krankheitserregern.

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Für mehr Proben gibt es laut Bohlsen mehrere Gründe: Zwar sei die Zahl der Milchbetriebe in Weser-Ems zurückgegangen: „Im Vergleich zu 1950 ist nur einer von 20 Betrieben geblieben.“ Gleichzeitig seien die Herden jedoch größer geworden. Der LKV hat inzwischen etwa 383 000 Tiere im Bestand – 90 000 mehr als 2006. Zudem gibt es mehr automatische Melkanlagen mit häufigeren Kontrollen.

Für die Bauern sind die Ergebnisse der Milchtests wichtig, um für die Gesundheit der Tiere zu sorgen und die Produktionsmenge zu steuern.

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