Nürnberg (dpa) - Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert von Ausländern: Mehr als die Hälfte der zwischen Mai 2017 und Mai 2018 neu eingestellten regulär Beschäftigten hat einen ausländischen Pass.

Von den rund 750.000 Menschen, die in diesem Zeitraum eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnahmen, waren mehr als 390.000 Ausländer. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent.

39 Prozent (153.000) der Ausländer, die im vergangenen Jahr einen regulären Job fanden, hatten Staatsangehörigkeiten osteuropäischer Länder, ein gutes Drittel davon hatte einen rumänischen Pass. Weitere rund 88.000 der neu eingestellten Ausländer stammen aus Haupt-Asylländern wie Syrien (40.000), Afghanistan (15.500) oder dem Irak (10.000).

Insgesamt machen Deutsche immer noch den Großteil der regulär Beschäftigten aus. Im Mai 2018 waren es jüngsten Zahlen der BA zufolge 88 Prozent der 32,9 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

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