PALMA DE MALLORCA ­ Zahlreiche Reisen werden teurer – auch wegen der neuen Luftverkehrsabgabe. Thomas Cook erhöht zum Sommer 2011 die Preise für Fernreisen um durchschnittlich fünf Prozent. Das teilte das Unternehmen (Neckermann Reisen, Bucher, Last Minute) bei der Vorstellung der Sommerkataloge am Montag in Palma de Mallorca mit.

Als Hauptgrund der Verteuerung nannte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Peter Fankhauser, die Luftverkehrssteuer. Sie belaste die Verbraucher und verteuere vor allem Fernreisen. „Die Preise auf der Fernstrecke steigen bis zu fünf Prozent, ein Großteil bedingt durch die Zwangsabgabe“, sagte Fankhauser.

Auf der Nah- und Mittelstrecke sollen die Preise im Vergleich zum Vorjahr dagegen stabil bleiben. „Hier gleichen Einkaufspreise bei Hotels und Fluggesellschaften die Steigerung durch die Steuer teilweise aus“, sagte der Vorstandschef.

Manche Ziele im „umfangreichsten Flugangebot der vergangenen Jahre“ würden auch billiger. So liegt die durchschnittliche Preisentwicklung auf Mallorca bei minus 2,5 Prozent, in Griechenland, Kroatien und Kuba bei minus 1 Prozent. Mallorca bleibe nach wie vor wichtigstes Zielgebiet, nicht nur im Mittelmeer, sondern weltweit und habe sich in diesem Sommer gut erholt, erklärte Fankhauser.

Deutschland sei preisstabil. Teurer werde der Urlaub u.a. in Thailand (plus 12 Prozent), Malediven (plus 8), USA und Kenia (plus 7), Ägypten (plus 6) sowie der Dominikanischen Republik und der Türkei (plus 4). Zweistellige Zuwachsraten pro Jahr verzeichnet Thomas Cook auf dem Luxusmarkt, auf dem das Angebot in Nah- und Fernzielen 2011 um über 25 Prozent wächst.

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Insgesamt gehe Thomas Cook Deutschland gestärkt in die Sommersaison 2011, erklärte Fankhauser. Nach der Übernahme von Öger Tours sei das Unternehmen außer auf der Baleareninsel Mallorca jetzt auch Marktführer in der Türkei und damit „führend in den wichtigsten Urlaubsregionen der Deutschen“. Die Türkei sei klarer Gewinner des aktuellen Sommers. Wichtigstes Zielgebiet sei nach wie vor Spanien, gefolgt von Deutschland, Tunesien und Griechenland.

Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr für den deutschen Markt zeigte sich Fankhauser sehr zufrieden. Ende September hätten die Buchungen für den aktuellen Sommer vier Prozent im Plus gelegen und dies bei hohen Margen. Zahlen könne er erst am 1. Dezember nennen. „Uns Ziel ist es, profitabel zu wachsen.“

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