London /Hamburg Am heftig umkämpften europäischen Luftverkehrsmarkt gibt gibt es eine weitere Insolvenz: Ins Trudeln geriet die britische „Flybmi“. Betroffen sein dürften auch deutsche Kunden. Es gab vier deutsche Ziele und offenbar einige gemeinsame Flugnummern (Codesharing) mit Lufthansa.

Die Unsicherheit über den Brexit habe die Fluggesellschaft in die Knie gezwungen, hieß es. Das Unternehmen habe schweren Herzens Insolvenz anmelden müssen, auch wegen der gestiegenen Treibstoffkosten, teilte Flybmi mit. Sämtliche Flüge würden abgesagt.

Durch die plötzliche Entscheidung sind Hunderte Passagiere gestrandet. Das Unternehmen riet ihnen, sich ihre Ticketkosten von Kreditkartenunternehmen, Reisebüros und Reisekostenversicherungen zurückzuholen.

Die Firma beschäftigt 376 Menschen in Deutschland, Großbritannien, Schweden und Belgien, besitzt 17 Flugzeuge und flog 25 Städte in Europa an. Im vergangnen Jahr transportierte das Unternehmen nach eigenen Angaben auf 29 000 Flügen 522 000 Passagiere.

In Norddeutschland folgen die Briten Hamburg und Rostock-Laage an. Weitere Ziele waren:

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Erst vor Kurzem war die deutsche Fluggesellschaft Germania in die Insolvenz gegangen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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