Leer /Oldenburg Dieter Baumann, CDU-Fraktionsvorsitzender im Leeraner Kreistag und ehemaliges Mitglied der EWE-Vertreterversammlung, hat die EWE-Führung aufgefordert, die Höhe des Verlustes aus dem Türkei-Engagement des Oldenburger Konzerns zu veröffentlichen. In einem Schreiben an EWE-Vorstandschef Stefan Dohler und Aufsichtsratschef Bernhard Bramlage bat er diese, der Öffentlichkeit die Zahlen zu nennen. Er sei davon überzeugt, „dass der Öffentlichkeit die Zahlen zustehen“, teilte Baumann mit. Zugleich bedankte er sich bei beiden, dass sie das Türkei-Engagement „endlich beendet hätten“.

Die EWE hatte Anfang 2019 mitgeteilt, ihr Türkei-Geschäft an den aserbaidschanischen Ölriesen Socar zu verkaufen. Im Juni wurde die Übertragung abgeschlossen. Der Energiekonzern war seit 2007 in der Türkei engagiert.

Unabhängig von Baumanns Anfrage hatte die EWE bei ihrer Bilanzpressekonferenz im Frühjahr bereits mitgeteilt, dass sie nach Abschluss des Verkaufs sich zum Türkei-Engagement äußern wolle. „Das werden wir auch tun – Ende dieses Monats als Teil unserer Halbjahresbilanz“, kündigte ein EWE-Sprecher an.

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