Möbeldiscounter Geht An Xxxlutz
Steinhoff tritt Hälfte an Poco ab

Das österreichische Unternehmen zahlt für einen 50-Prozent-Anteil rund 270,7 Millionen Euro. Mit der Einigung wird auch ein langjähriger Rechtsstreit beigelegt.

Bild: Guido Kirchner/dpa
Die deutsche Möbelkette Poco (im Bild die Zentrale in Bergkamen) wird komplett von XXXLutz übernommen.Bild: Guido Kirchner/dpa
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Johannesburg /Westerstede Das im Zuge einer Bilanzaffäre angeschlagene südafrikanisch-deutsche Möbelunternehmen Steinhoff hat sich mit dem österreichischen Unternehmer Andreas Seifert abschließend auf den Verkauf der 50-prozentigen Beteiligung am Möbeldiscounter Poco geeinigt. Seifert, dem die Möbelkette XXXLutz gehört, zahlt für die ausstehenden Anteile rund 270,7 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die anderen 50 Prozent an Poco gehörten ohnehin schon XXXLutz.

Mit der Einigung legen der Steinhoff-Konzern, dessen Wurzeln in Westerstede liegen, und Seifert auch einen seit 2015 andauernden Rechtsstreit bei. Im Grundsatz hatten sich beide Seiten schon Ende April auf die Übernahme des Poco-Anteils geeinigt. Der Möbeldiscounter, der in 123 Einrichtungshäusern (davon 118 in Deutschland) rund 8500 Mitarbeiter beschäftigt, behält bei dem Verkauf Verbindlichkeiten von rund 140 Millionen Euro, hieß es weiter. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.

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