Berlin (dpa) - Fahrgäste der Deutschen Bahn brauchen weiter Geduld: Im September ist mehr als jeder vierte Fernzug zu spät gekommen. Nur 72,7 Prozent der ICE, Intercity und Eurocity fuhren pünktlich - das heißt nach Bahn-Definition, dass sie weniger als sechs Minuten nach Fahrplan abfahren.

Obwohl es besser lief als im Vormonat, verfehlte der Staatskonzern damit seinen eigenen Anspruch deutlich. Wie die Bahn am Donnerstag mitteilte, trugen dazu Vandalismus und Kabelbrände sowie das Sturmtief "Fabienne" bei. Auch Störungen an den Zügen spielten demnach eine Rolle.

Über die Zahlen berichtete auch die "Berliner Zeitung". Nach ihren Informationen gibt es in den ICE mehr Technikausfälle als vor einem Jahr, etwa in der Bordgastronomie, an Toiletten und Klimaanlagen.

Im August war der Anteil pünktlicher Züge auf 69,8 Prozent abgesackt. Konzernchef Richard Lutz hatte zuvor schon das ursprüngliche Jahresziel von 82 Prozent aufgegeben und eine Quote von 80 Prozent in Aussicht gestellt.

Von den Regionalzügen waren im September 93,5 Prozent pünktlich. Dabei werden auch S-Bahnen mitgezählt.

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