Berlin (dpa) - Die IT-Sicherheitsfirma F-Secure sieht eine wachsende Gefahr von Angriffen auf kritische Infrastruktur wie Energienetze und Kraftwerke. Während man bisher vor allem auf Attacken von Staaten betriebener Hacker-Gruppen eingestellt sei, habe sich die Bedrohungslage weiterentwickelt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Fähigkeiten, die früher nur Länder hatten, seien verstärkt auch anderen Hacker-Gruppen zugänglich. Der bekannteste Fall eines Cyberangriffs auf Industrie-Infrastruktur ist der im Jahr 2010 entdeckte Stuxnet-Virus, der Anlagen zur Uran-Anreicherung im Iran sabotierte. Dabei wurde speziell Software für Industrieanlagen von Siemens ins Visier genommen. Als Urheber gelten westliche Geheimdienste. Außerdem wird vermutet, dass eine Cyberattacke aus Russland der Auslöser für einen großflächigen Stromausfall in der Ukraine im Dezember 2015 war.

Die Energiebranche sei nicht ausreichend auf die Gefahren vorbereitet, warnt F-Secure. "Viele Systeme wurden vor Jahrzehnten eingerichtet, vor Stuxnet und bevor eine Internet-Verbindung rund um die Uhr üblich war." Die Analyse der Angriffsversuche zeige auch, dass Hacker, die im Auftrag von Regierungen aktiv sind, sich zum Teil Jahre Zeit ließen, um in Systeme eines Unternehmens einzudringen. Die beliebteste Methode dabei seien, auf einzelne Empfänger zugeschnittene E-Mails, die präparierte Inhalte oder Links enthielten. F-Secure zählte neun Hacker-Gruppen unter anderem aus Russland und dem Iran auf, die die Energiebranche im Visier hätten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.