SSV Jeddeloh trennt sich von Trainer Key Riebau
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SSV Jeddeloh trennt sich von Trainer Key Riebau

Im Nordwesten /Osnabrück Dieser Brief an die Nordwest-Bahn (NWB) hat es in sich. Offenbar mit viel Wut im Bauch beschweren sich die Bürgermeister verschiedener Gemeinden und Städte entlang der Bahnstrecke Sande-Esens über massive und anhaltende Zugausfälle.

Wörtlich heißt es: „Wir haben Verständnis dafür, wenn unvorhergesehene Einflüsse zu Zugausfällen führen. Allerdings wird inzwischen in rücksichtsloser Art eine ganze Strecke abgekoppelt. Wir können uns nicht daran erinnern, in der Vergangenheit jemals so respektlos von der Bahn behandelt worden zu sein. Offenbar hat man sich in Osnabrück auf andere Regionen konzentriert. Sofern die Nordwest-Bahn kein Interesse mehr an der Strecke Sande-Esens hat, soll sie es bitte zugeben und den Betrieb an ein anderes Eisenbahnunternehmen übergeben. Die Städte und Gemeinde an dieser Strecke stehen einem Betreiberwechsel jedenfalls offen gegenüber.“

Bereits vor einigen Tagen hatten die Landräte der Kreise Wittmund und Friesland, Holger Heymann und Sven Ambrosy, ähnliche Kritik geäußert und von der Geschäftsführung der Nordwest-Bahn um eine Erklärung für die vielen Zugausfälle gebeten.

Im Brief der Bürgermeister heißt es weiter in Richtung Nordwest-Bahn: Man habe sich im Land ausgedehnt und neue Strecken übernommen. Demnächst stehe die Übernahme des S-Bahn-Netzes Hannover an. Dazu die Bürgermeister mit sarkastischem Unterton: „Den künftigen Nutzern der S-Bahn-Hannover empfehlen wir schon jetzt die Anschaffung eines Zweitwagens – auf die NWB ist leider kein Verlass mehr.“

Autoren des Brandbriefes sind Stephan Eiklenborg (Bürgermeister der Gemeinde Sande), Gerhard Böhling (Bürgermeister der Stadt Schortens), Jan Edo Albers (Bürgermeister der Stadt Jever), Rolf Claußen (Bürgermeister der Stadt Wittmund), Harald Hinrichs (Bürgermeister der Samtgemeinde Esens).

Die Nordwest-Bahn entschuldigte sich bei allen Fahrgäste für die Zugausfälle. Auf Nachfrage der NWZ erklärte Geschäftsführer Dr. Rolf Erfurt, dass die NWB keine Linie bewusst gegenüber einer anderen Linie schwäche: „Unser Ziel ist es, auch unter erschwerten Bedingungen – unter anderem aufgrund eines großen Fachkräftemangels – Stabilität im Netz Weser-Ems zu gewährleisten.“ Das Unternehmen sei dabei, zusätzliche Triebwagenführer zu akquirieren.

Hermann Gröblinghoff
Newsdeskmanager
Politikredaktion
Jörg Jung
Redakteur
Regionalredaktion

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