Hannover Die Norddeutsche Landesbank hat beim Abbau der belastenden faulen Schiffskredite Fortschritte gemacht. Der Anteil liege mittlerweile bei 7,3 Milliarden Euro, teilte die NordLB am Mittwoch bei der Vorlage ihrer Quartalsergebnisse mit. Dies gilt zwar immer noch als hoch, doch ist der Posten seit Ende 2016 mit über zwei Milliarden Euro deutlich schneller geschmolzen als erwartet.

Bis Ende 2019, so das Ziel der Bank, solle er unter fünf Milliarden Euro sinken. Diese Marke dürfte voraussichtlich deutlich früher erreicht werden, teilte die Bank mit.

Für die ersten neun Monate des Jahres weist die NordLB ein Konzernergebnis von 64 Millionen Euro nach Steuern aus. Vor Steuern sind es 195 Millionen Euro – im Vorjahr hatte dieser Betrag dank Sondererträgen noch bei 436 Millionen Euro gelegen.

Derzeit arbeitet die Bank mit ihren Eigentümern an einem Konzept zur Stärkung der Kapitalquoten und zur höheren Profitabilität. Dazu zählt eine mögliche Beteiligung externer Investoren. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) erklärte, die zweite Stufe des Bieterverfahrens sei planmäßig abgeschlossen worden. Die Angebote müssten nun intensiv geprüft werden. „Grundsätzlich sind wir für unterschiedliche Modelle offen“, betonte Hilbers.

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