Hannover Im Wahlkampf profilierte sich CDU-Chef Bernd Althusmann noch als schärfster Kritiker der Konzernpolitik von Volkswagen. Er kündigte an, einen externen Experten in den VW-Aufsichtsrat schicken zu wollen. Als neuer Wirtschaftsminister zieht Althusmann jetzt selbst in das Gremium ein. Das beschloss das Kabinett am Dienstag. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) führt sein Mandat im Aufsichtsrat des Autokonzerns weiter. Niedersachsen hält 20 Prozent der VW-Stimmrechte.

Auch für andere Posten fällte die Landesregierung wichtige Personalentscheidungen. So wird der Ministerialrat Gert Hahne (CDU) vom Landwirtschaftsministerium in die Staatskanzlei versetzt als stellvertretender Sprecher der Landesregierung ab 1. Januar 2018. Sprecherin bleibt wie bisher die Staatssekretärin Anke Pörksen (SPD).

Zugleich entsendet die Landesregierung die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung, Birgit Honé (SPD), als Vertreterin Niedersachsens in den Ausschuss der Regionen (AdR). Der Ausschuss der Regionen ist ein 1993 geschaffenes, 350-köpfiges Beratungsgremium, in das die EU-Mitgliedsländer regionale Vertreter entsenden. Als Stellvertreter Honés fungiert der CDU-Landtagsabgeordnete Clemens Lamerskitten.

Björn Thümler (CDU) wiederum zieht als Minister für Wissenschaft und Kultur in die Kulturstiftung der Länder sowie in den Senat der Stiftung Niedersachsen ein. Die Kulturstiftung der Länder mit Sitz in Berlin hat die Aufgabe, Kunst und Kultur von nationalem Rang zu fördern und zu bewahren. Die Kulturstiftung wurde 1987 von den Bundesländern errichtet und ist eine der wichtigsten Förderer der Kultur in der Bundesrepublik.

Die Stiftung Niedersachsen ist die größte Landesstiftung, die Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft fördert. Sie wurde 1987 als Landeskulturstiftung errichtet und engagiert sich maßgeblich für das Musikland Niedersachsen.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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