Insolvenz
Rückschlag für Nordseewerke

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Hannover /Emden Sah es nach Worten aus dem Wirtschaftsministerium in Hannover in den vergangenen Tagen noch so aus, als sei eine Rettung für die insolventen ehemaligen Nordseewerke mit ihren 85 Arbeitsplätzen und somit ein Erhalt des Werftstandorts Emden in greifbarer Nähe, so trat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Donnerstagabend etwas auf die Bremse.

In einem Gespräch mit der Geschäftsleitung und Vertretern der Meyer Werft hat die Papenburger Werft laut Althusmann „klar gemacht, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit mit den Nordseewerken nicht interessiert ist“. Die Meyer Werft hatte kürzlich die Qualität und Termintreue der Arbeiten der ehemaligen Nordseewerke bemängelt und keine weiteren Aufträge in Aussicht gestellt. Diese harte Haltung bekräftigte das Unternehmen am Donnerstag in Emden offenbar. Auch die ebenfalls im Schiffbau tätige Emder Dirks Group ist laut Althusmann an einer weiteren Zusammenarbeit mit den Nordseewerken nicht interessiert.

Laut Minister Althusmann geht es jetzt darum, in den kommenden vier bis sechs Wochen mit dem Insolvenzverwalter, der Geschäftsleitung und möglichen Investoren eine tragfähige Lösung zu finden. „Ich will meinen Optimismus nicht aufgeben“, sagte der Minister und der Emder Oberbürgermeister Bernd Bornemann (SPD) fügte hinzu: „Wir haben eine ganz schwierige Situation.“

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