Hannover /Bremen /Oldenburg Die mit Milliarden-Hilfen des Landes und der Sparkassen gerettete Landesbank NordLB (Hannover) hat das erste Quartal in den roten Zahlen abgeschlossen. Gründe sind u.a. die gezahlten Vergütungen für Garantien nach der staatlichen Rettung des Instituts sowie veränderte Bewertungen wegen der Corona-Krise, wie Vorstandschef Thomas Bürkle erläuterte.

Unterm Strich schrieb die Bank bis Ende März 71 Millionen Euro Verlust. Ein Jahr zuvor gab es noch etwas Gewinn (54 Millionen Euro).

Ein weiterer Kostenfaktor war im ersten Jahresviertel der Konzernumbau, der die NordLB stark verschlankt und risikoärmer machen soll. Davon ist auch Oldenburg betroffen, Bremen jedoch besonders stark. Die Bank will die Zahl ihrer Mitarbeiter bis Ende 2023 auf 2800 fast halbieren. Ziel sei, den Abbau „vollständig mit freiwilligen Maßnahmen“ umzusetzen, so Bürkle.

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