Hamburg /Stockholm Wegen des Ausspähens von Mitarbeitern soll der schwedische Mode-Riese Hennes & Mauritz (H&M) ein Bußgeld in Höhe von 35,3 Millionen Euro zahlen. Mit der Überwachung von Hunderten Mitarbeitern des Servicecenters in Nürnberg habe der Konzern gegen den Datenschutz verstoßen, begründete der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz, Johannes Caspar, am Donnerstag den Erlass.

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Bekanntgeworden war der Fall 2019. Laut Behörde wurden mindestens seit 2014 bei einem Teil der Beschäftigten Angaben zu privaten Lebensumständen erfasst und gespeichert. Einige Vorgesetzte hätten sich auch „über Einzel- und Flurgespräche ein breites Wissen über das Privatleben ihrer Mitarbeitenden angeeignet, das von eher harmlosen Details bis zu familiären Pro­blemen sowie religiösen Bekenntnissen reichte“, hieß es.

Der Konzern will den gegen ihn verhängten Bußgeldbescheid prüfen, hieß es. H&M übernehme die volle Verantwortung und entschuldige sich vorbehaltlos bei den betroffenen Mitarbeitern.

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