Hamburg Im deutschen Textilhandel drohen nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes weitere Firmenpleiten. Vor allem die umsatzschwache „Saure-Gurken-Zeit“ von Januar bis März werde für einige Unternehmen zu einer Zerreißprobe werden, sagte der Deutschland-Chef des Kreditversicherers, Ron van het Hof. „Nur wer jetzt wenigstens im Weihnachtsgeschäft ein kleines Polster anlegen kann, wird sich bis zum Frühjahrsgeschäft über Wasser halten können.“

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Bereits in den ersten neun Monaten 2020 zählte Euler Hermes acht Großinsolvenzen, darunter Esprit, Hallhuber und Tom Tailor. Gegenüber 2019 bedeute dies eine Zunahme um rund 166 Prozent – und das in einer Zeit, in der die Insolvenzrate noch rückläufig war. Viele Textilgeschäfte steckten schon vor der Pandemie in Schwierigkeiten, die Pandemie wirke damit wie ein Katalysator und verstärke Stärken, aber auch Schwächen.

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