Bad Zwischenahn Nach dem meist umsatzstarken Jahr 2012 gehen die Gartencenter auch zuversichtlich in das neue Jahr. Allerdings sei das Ausgangsniveau für weiteres Wachstum nach dem prozentual zweistelligen Plus des Vorjahres recht hoch, sagte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Garten-Center (VDG), Eckhard Heinemann, bei der VDG-Wintertagung in Bad Zwischenahn.

Die Grundstimmung für Investitionen in den Garten sei weiter „sehr gut“, meinte Baumschuleigentümer Jan-Dieter zu Jeddeloh (Jeddeloh), es gehe für viele bei der Ausstattung quasi schon um ein „verlängertes Wohnzimmer“. Wie üblich werde beim Absatz aber auch 2013 „alles vom Wetter abhängen“

Extreme Frosteinwirkung hatte 2012 zu erheblichen Schäden geführt – mit entsprechendem Reparaturbedarf. Nun dürften einige Preise aus Knappheitsgründen steigen, hieß es am Rande der Tagung. Dies sei angesichts steigender Kosten, etwa im Lohnbereich, auch nötig, meinten Baumschulisten.

Die Branche setzt darauf, dass es nach der Landtagswahl zu einer Gartencenter-freundlichen Präzisierung der Regelung für Sonntagsöffnungen kommt. „Wir brauchen eine klare Linie“, sagte VDG- Geschäftsführer Peter Botz. Die Regelungen der Bundesländer seien unterschiedlich – ebenso wie der Umgang damit auf kommunaler Ebene, beklagte Rainer Ostmann (Visbek/Bad Zwischenahn).

In dem Verband sind 106 Fachgartencenter (keine Baumärkte) mit 190 Filialen organisiert. Die Gesamtzahl der Betriebe wird auf bis zu 500 geschätzt. Sie stehen für eine Hauptschiene des Absatzes von Pflanzen und Gehölzen in Deutschland (neben Baumärkten, dem übrigen Einzelhandel, Direktverkäufen und dem Bereich Objektbegrünung/und Landschaftsbau).

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Weser-Ems sei für die Fachgartencenter ein zentrales, wenn nicht gar das wichtigste Bezugsgebiet neben Schleswig-Holstein, Niederrhein und Italien, betonte Heinemann. Hier gebe es viele starke Betriebe. Seit den 90er-Jahren habe sich über die Produktion hinaus bei Marketing und vor allem Logistik sehr viel getan, wurde gelobt. Das gehe so weit, dass man zum Beispiel Abnehmer im Handel bei deren Ansprache von Kunden unterstütze, sagte Jan-Dieter Bruns (Bad Zwischenahn), Vizepräsident des Bundes deutscher Baumschulen.

Die mehr als 200 Tagungsteilnehmer besichtigten mehrere regionale Betriebe, darunter die Gartencenter Arkenau und Ostmann sowie die Baumschulen Helmers, Stöckmann, zu Jeddeloh, Heinje und Bruns.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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