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Oldenburg Viel Lob und wenig Kritisches zum Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven: Der Jade-Weser-Port stand bei den 9. Oldenburger Bautagen an der Jade Hochschule im Fokus. Auf Einladung des Vereins der Förderer der Fachhochschule Oldenburg informierten sich rund 60 Gäste aus der Bauwirtschaft über die Entwicklung des Logistikstandorts. Die aktuellen Probleme kamen dabei nur am Rande zur Sprache.

Holger Schleffler, Gesamtprojektleiter des Hafenbetreibers Eurogate, referierte lieber über das Potenzial des Jade-Weser-Ports und der Branche insgesamt. „Es ging in der Container-Branche fast immer bergauf, wo gibt es das schon?“, fragte er vor Fotos des leeren Terminals. Die momentane Umschlagsflaute inklusive Kurzarbeit bezeichnete Schleffler auf NWZ -Nachfrage als „temporäres Problem.“ Man hätte nicht investiert und würde dies nicht weiter tun, wenn man nicht an das Projekt glaubte.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Axel Frerichs, hatte bei der Begrüßung bereits zu mehr Geduld aufgerufen. Anderen Gebieten gebe man fünf Jahre Entwicklungszeit, der Jade-Weser-Port aber werde in der Öffentlichkeit als Sportwagen angesehen, „der von null auf hundert gehen soll.“ Das sei nicht möglich. Dr. Elmar Schreiber, Präsident der Jade Hochschule, nahm bei seinem Grußwort dieses Bild auf und gab sich zuversichtlich, dass der Hafen noch durchstarten werden.

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Ein paar mahnende Worte gab es dennoch zu hören. Dieter Ficke, Leiter der Seehafen-Logistik des im Jade-Weser-Port ansässigen Unternehmens Nordfrost, warnte besonders vor dem laufenden Ausbau des Konkurrenzhafens Rotterdam. Wenn dieser fertiggestellt sei, „dann muss Wilhelmshaven in sicheren Schuhen stehen.“

Der Vertriebsleiter der JadeWeserPort Logistics Zone, Rüdiger Beckmann, forderte indes von der Politik Planungssicherheit, vor allem mit Blick auf eine zweite Ausbaustufe des Hafens. Wenn ein Investor Interesse zeige, könne nicht erst fünf Jahre lang geplant werden.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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