Frankfurt Der frühere Chef der Deutschen Lufthansa AG, Wolfgang Mayrhuber, ist tot. Er war am Samstag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben, wie das Unternehmen am Montag in Frankfurt mitteilte. Der Österreicher hatte den Dax-Konzern von 2003 bis 2010 geleitet. Später wurde er Aufsichtsratsvorsitzender. 2017 hatte er dieses Amt bereits aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.

Als ihn der damalige Lufthansa-Chef Jürgen Weber Anfang der 1990er-Jahre in sein Sanierungsteam berief, hatte der Oberösterreicher aus Waizenkirchen bereits mehr als 20 Kranich-Jahre hinter sich. 1970 hatte Mayrhuber bei der Triebwerks-Instandhaltung in Hamburg angeheuert, nachdem er sich zuvor vergeblich als Pilot bei den damals noch eigenständigen Gesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian beworben hatte. Viele aus dem damaligen Weber-Team haben anschließend Karriere bis an die Spitze des Dax-Konzerns gemacht.

Mayrhubers Weg führte über den Vorsitz der Lufthansa Technik, die einfache Mitgliedschaft im Konzernvorstand ab 2001 und die Nachfolge Webers im Amt des Vorstandsvorsitzenden ab Juni 2003. „Mr. Lufthansa“ Weber, wie er selbst ein leidenschaftlicher Skifahrer, wurde zum Mentor und Freund.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.