Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die meisten Kreditinstitute im Euroraum gut gerüstet, falls Kunden im großen Stil Geld abziehen. Die Liquiditätssituation sei insgesamt „komfortabel“ trotz einiger Verwundbarkeiten, erklärten die EZB-Bankenaufseder am Montag.

Zu einzelnen der 103 beteiligten Kredithäuser wurden keine Angaben gemacht. Die Aufseher wollten wissen, wie viele Tage Banken im Falle eines Schocks „anhand der verfügbaren Zahlungsmittel und Sicherheiten ohne Zugang zu den Refinanzierungsmärkten ihre Geschäftstätigkeit aufrechterhalten“ können. Laut EZB hält etwa die Hälfte der Geldhäuser mehr als sechs Monate durch, ohne auf fremdes Kapital angewiesen zu sein. Bei extremen Verwerfungen waren es noch mehr als vier Monate.

Damit hätten die Institute mehr Zeit auf Finanzturbulenzen zu reagieren, als vor der schweren Finanzkrise. Seit den Verwerfungen 2008 haben die Aufseher die Vorschriften generell verschärft.

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