Münster /Düsseldorf Der erste Vorstandsvorsitzende der Westdeutschen Landesbank (WestLB/Düsseldorf), Ludwig Poullain, ist tot. Er sei am Dienstag im Alter von 95 Jahren in seinem Haus in Münster gestorben, bestätigte sein Sohn der Deutschen Presseagentur.

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Poullain gehörte in den 1970er Jahren zu den einflussreichsten Managern im deutschen Geldgewerbe. 1969 rückte er an die Spitze der WestLB, die er zuvor durch eine Fusion selbst mitbegründet hatte. In den Folgejahren baute er die Gruppe zum größten öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut aus. Doch sein steiler Aufstieg wurde jäh gebremst: 1977 trat Poullain von der Spitze der Landesbank zurück, nachdem ein lukrativer Beratervertrag mit einem Finanzmakler bekanntgeworden war.

Während Poullains Zeit an der Spitze der Landesbank wurde auch der Grundstein für die Kunstsammlung der WestLB gelegt, deren möglicher Verkauf im Moment für einen Proteststurm in der Kulturszene sorgt. Als Pensionär hatte er immer wieder mahnend die Stimme erhoben und führenden Köpfen seiner Branche vorgeworfen, es fehlten ihnen „Redlichkeit und moralische Prinzipien“.

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