Oldenburg Keine Ruhe in der EWE-Führung: Nachdem sich der Oldenburger Energiekonzern erst im September im Zuge der Spitzelei-Affäre von Personalvorstand Nikolaus Behr getrennt hatte, verlässt mit Technikvorstand Ines Kolmsee nun eine weitere Führungskraft den Konzern. Wie die EWE am Montag mitteilte, habe der Aufsichtsrat „mit großem Bedauern“ dem Wunsch der 46-Jährigen entsprochen, sie mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 von ihrem Amt zu entbinden.

Aufsichtsratschef Dr. Stephan-Andreas Kaulvers würdigte in der schriftlichen Mitteilung die „große Führungskraft und Fachkompetenz“ von Kolmsee sowie ihren „eindrucksvollen Blick für zukünftige Entwicklungen“.

Wie diese Zeitung aus dem Unternehmensumfeld erfuhr, hatte Kolmsee indes zuletzt nur noch wenig Rückhalt in der EWE-Führung. Die 46-Jährige, die im Mai 2015 das Technik-Ressort bei EWE übernommen hatte, habe nicht die erhofften Impulse in den Themen Technik und Infrastruktur gegeben und habe überdies nur wenig Präsenz in der Region gezeigt.

Nach EWE-Angaben soll Anfang 2017 über die Frage einer Nachbesetzung entschieden werden. Übergangsweise soll Finanzvorstand Wolfgang Mücher Kolmsees Aufgaben übernehmen.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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