WILDESHAUSEN Erhebliche Erleichterungen für den Viehhandel innerhalb der EU bringt die neue Verordnung zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit mit sich. Sie erlaube unter anderem, dass der Export in alle EU-Länder wieder möglich ist. Das berichtete Ministerialdirigent Prof. Dr. Werner Zwingmann, Abteilungsleiter im Bundeslandwirtschaftsministerium, beim „5. Norddeutschen Vieh- und Fleischhandelstag“ im „Gut Altona“ in Wildeshausen vor mehr als 100 Viehkaufleuten.

Zwingmann berichtete auch über die Tierschutztransportverordnung. Kernpunkte sind die Ausgestaltung der Transportfahrzeuge sowie der Befähigungsnachweis für Tiertransporteure. Alle, die über eine Entfernung von mehr als 65 Kilometer Tiere zu wirtschaftlichen Zwecken transportieren, müssen ab 5. Januar einen Befähigungsnachweis haben. Die Lehrgänge dazu für die Viehkaufleute und -transporteure wurden bereits vom Verband durchgeführt und weitgehend abgeschlossen, sagte der Geschäftsführer der Norddeutschen Vieh- und Fleischhandelsverbände, Dirk Meinardus (Varel).

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Peter Schwaer, Geschäftsführer der Qualitäts- und Produktionssicherung Nordwest GmbH und der Infosys Tierdaten-Service GmbH, sagte voraus, dass Anforderungen zur Produktqualität und Merkmale zur Prozessqualität immer stärker an Bedeutung gewinnen werden. Der Viehkaufmann übernehme in Zukunft immer mehr die Rolle des Beraters und des Dienstleisters.

Dr. Albert Hortmann-Scholten von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sah bei den Futtermittelpreisen die Preisspitze erreicht. Beim Fleisch, insbesondere im Schweinemarkt, erwartet er zurzeit keine Entlastung durch höhere Erzeugerpreise. Er appellierte an Landwirtschaft und Viehhandel, neue Strategien zu entwickeln und die Erzeugung und Vermarktung weiter zu optimieren.

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