BERLIN In Berlin wurden am Montagabend in feierlichem Rahmen die 227 Spitzenabsolventen in den IHK-Berufen 2011 geehrt – und zwei stammen aus oldenburgischen Unternehmen: Silke Karen Arndt lernte ihren Beruf Mediengestalterin Digital und Print bei der NWZ -Servicegesellschaft mbh & Co KG (Oldenburg). Und Bootsbauer Malte Backhaus wurde bei der Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft Aktiengesellschaft in Lemwerder (Kreis Wesermarsch) ausgebildet. Beide hatten ihre Prüfungen mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen und sind deutschlandweit die Besten in ihren Berufen.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, zeichneten am Montagabend die Berufsbesten aus. Sie waren meist mit Eltern oder Ausbildern nach Berlin gereist.

Silke Arndt (25) stammt aus Berne (Wesermarsch). Nach dem Abitur in Brake, freier Mitarbeit in der Lokalredaktion Brake und einem Praktikum bei einer Bremer Werbeagentur hatte sie 2008 bei der NWZ  eine Ausbildung zur „Mediengestalterin Digital und Print/Fachrichtung Beratung und Planung“ absolviert. Dabei geht es unter anderem um die Gestaltung von Anzeigen, Flyern, Plakaten oder auch Internet-Bannern. Arndt freute sich „riesig“ über die Ehrung in Berlin, zu der neben den Eltern auch Ausbildungsleiterin Doreen Jess mitreiste. Dass sie Bundesbeste wurde, habe sie „freudig überrascht“, meinte Arndt.

Ähnlich war es bei Malte Backhaus (22). Er stammt aus Syke und machte bei Abeking & Rasmussen eine Ausbildung zum Bootsbauer. Ihn faszinierte unter anderem die anspruchsvolle Arbeit mit verschiedenen Werkstoffen. Bei der Werft habe er Einblicke in alle Bereiche bekommen. Nun studiert er Wirtschaftsingenieurwesen in Hannover.

Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen IHK, sagte vor Ort: „Eine erstklassige Leistung der beiden Bundesbesten Silke Arndt und Malte Backhaus. Wir sind zugleich stolz darauf, dass wir als IHK-Bezirk bislang jedes Jahr mit Bundesbesten vertreten sind.“ Der Preis sei ein Ansporn für die Ausbildungsleistung junger Leute, „aber auch für die Ausbildungsqualität unserer Unternehmen“, meinte Stuke.

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Auch DIHK-Präsident Driftmann beglückwünschte die Preisträger: „Sie sind die besten Azubis Deutschlands in Ihrem Beruf und haben sich unter mehr als 300 000 Teilnehmern an den IHK-Abschlussprüfungen in diesem Jahr durchgesetzt. Sie haben nun die besten Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.“ Der DIHK-Präsident dankte Ausbildungsbetrieben, Eltern und Berufsschullehrern für ihren „erheblichen Anteil am Erfolg der Super-Azubis“.

Bundeswirtschaftsminister Rösler gratulierte den Jahrgangsbesten und hob die Bedeutung des dualen Ausbildungssystems zur Sicherung des qualifizierten Fachkräftenachwuchses hervor. Berufliche Aus- und Weiterbildung sei „eine echte Alternative zum Studium.“ Deshalb würden unter dem Motto „Berufliche Bildung – praktisch unschlagbar“ das Wirtschafts- und das Bildungsministerium gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden für die duale Berufsausbildung werden.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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