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Delmenhorst Die neue Trasse der Bundesstraße 212neu soll südlich von Deichhausen (Delmenhorst) verlaufen. Das sieht der Variantenvergleich vor, der am Mittwoch den Bürgern in Delmenhorst vorgestellt wurde. Die Variante sieht einen sogenannten Teilanschluss an die nach Berne führende Landesstraße 875 (Stedinger Straße) vor. Im Ergebnis lag die Südvariante mit einem Teilanschluss an die L 875 deutlich vorn, resümierte Joachim Delfs, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg. Der Variantenvergleich, zwei weitere Varianten gibt es weiter nördlich, umfasste 50 Einzelaspekte, in der alle Auswirkungen auf Menschen, Natur, Landwirtschaft und Verkehr betrachtet wurden. Streitpunkt war und ist die Verkehrsbelastung, die vor allem in Delmenhorst aber auch in Ganderkesee befürchtet wird. Die vorgeschlagene Variante lässt deshalb keinen Verkehr von Delmenhorst nach Bremen zu, sondern nur von Berne Richtung Bremen. Der Teilanschluss sei für das Land Bremen ein Kompromiss, „aber damit können wir leben“, sagte Dr. Iotislav Kountchev (Senatsverwaltung Bremen).

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Mit der B 212neu soll der Verkehr aus der Wesermarsch zur Autobahn 281 und zum Güterverkehrszentrum auf Bremer Gebiet geführt werden. Der intensiv verhandelte Variantenvergleich dauerte zweieinhalb Jahre und wurde begonnen, um die Konflikte um den Trassenverlauf schon im Vorfeld zu behandeln. Er soll das Planfeststellungsverfahren vorbereiten. Mit einem Planfeststellungsbeschluss wird 2023 gerechnet, Baubeginn könnte frühestens 2026 sein, Fertigstellung 2030.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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