Hannover Größere Datenströme und die rasante Vernetzung von Maschinen und Geräten mit dem Internet machen anwenderfreundlichere Datenschutzsysteme erforderlich. Sie seien für die Anwender heute noch immer viel zu kompliziert, sagte der Chef der Software-Firma Avast, Vince Steckler, auf der Technologie-Messe Cebit am Mittwoch in Hannover.

Dieser Ansicht schloss sich auch die Datenschutz-Aktivistin und Autorin Anke Domscheit-Berg an und meinte: „Wir haben viel zu wenig Kenntnis darüber, wie manipulierbar wir sind durch die Dienste, die wir nutzen.“

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Laut Steckler ist die zunehmende Mischnutzung von Smartphones für private und berufliche Zwecke ein riesiges Einfallstor für den großangelegten Datenklau. Der Absicherung vertraulicher Daten komme in den Betrieben zunehmende Bedeutung zu, betonte auch der für die Cybersicherheit beim Luftfahrtkonzern Airbus zuständige Manager Steven Rymell. Airbus sehe sich regelmäßig Cyber-Attacken ausgesetzt.

Mehrere Unternehmenslenker hätten wegen des zu sorglosen Umgangs mit dem Datenschutz bereits ihre Jobs verloren, sagte der Geschäftsführer des IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure, Christian Fredriksen. Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar forderte einen schon vom Hersteller eingebauten Datenschutz. „Es sollte so sein, dass der Nutzer gar nichts mehr tun muss für seinen Datenschutz – das wäre auch ein Verkaufs- und Qualitätsmerkmal für die Hersteller.“

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