Bremen Der Bremer Flughafen hat im vergangenen Jahr einen Rückgang bei den Passagieren verzeichnet. Wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte, nutzten 2017 insgesamt 2 540 084 Passagiere den Flughafen, der seit Herbst den Namenszusatz „Bremen Airport Hans Koschnick“ trägt. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 1,3 Prozent.

Als Grund für den leichten Rückgang verwies die Flughafen-Sprecherin auf Anfrage darauf, dass der irische Billigflieger Ryanair zwischenzeitlich die Frequenz seiner Flüge zwischen Bremen und London reduziert habe. Zudem habe Turkish Airlines die Frequenz der Flüge nach Istanbul zeitweise verringert.

Auch die Zahl der Flugbewegungen verringerte sich 2017 am Bremer Flughafen – von 40 687 im Jahr 2016 auf 37 233 im vergangenen Jahr. Hier mache sich die allgemein im Luftverkehr zu beobachtende Tendenz bemerkbar, dass die Fluggesellschaften weniger, aber dafür größere Maschinen auf vielen Strecken einsetzen würden, erläuterte die Sprecherin.

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Nach Angaben des Airports standen im Laufe des Jahres – wie auch 2016 – bis zu 53 Ziele auf dem Flugplan. Neu hinzu kamen 2017 unter anderem das türkische Dalaman, das ägyptische Sharm el Sheik und die griechische Hauptstadt Athen mit der Fluglinie Germania. Eurowings bot neue Verbindungen nach Mallorca und Salzburg an. Und Ryanair nahm die Ziele Fès (Marokko), Eilat (Israel) und die italienische Stadt Neapel in sein Programm auf.

Zu den Bilanzzahlen machte der Flughafen am Dienstag noch keine Angaben. Die Sprecherin verwies darauf, dass diese noch testiert und dem Aufsichtsrat vorgelegt werden müssten und nicht vor dem zweiten Quartal 2018 veröffentlicht würden. Sie betonte allerdings, dass der Bremer Airport auch 2017 subventionsfrei geblieben sei und sich komplett aus eigener Kraft finanziert habe.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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