Bremen Niels Stolberg, wegen Betrugs verurteilter Ex-Chef der insolventen Bremer Beluga-Reederei, will jetzt offenbar Luxus-Baumhäuser bauen, ein Projekt an der Schlei in Schleswig-Holstein ist nun aber gescheitert, berichtet der „Weser Kurier“. Nach einem Bericht der „Eckernförder Zeitung“ soll die Gemeindevertretung von Rieseby das Projekt abgelehnt haben – kurz nachdem die Ratsmitglieder erfuhren, mit wem sie es tatsächlich zu tun hatten. Stolberg hatte sich demnach zuvor nicht Niels genannt, sondern nur seinen zweiten Vornamen benutzt: Rudolf. Erst nach einem Tipp eines Journalisten aus Berlin, der die lokale Berichterstattung verfolgt hatte, flog die Tarnung auf und das Projekt wurde aufs Eis gelegt.

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Stolberg war am 15. März 2018 zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Bremen befand ihn des gemeinschaftlichen Kreditbetruges und der Untreue in besonders schwerem Fall schuldig. Das Urteil ist mehr als ein Jahr später noch nicht rechtskräftig: Der BGH muss noch über Stolbergs Revision entscheiden.

SPEZIAL zur Beluga-Krise

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