Oldenburg Die Digitalisierung nimmt in allen Bereichen des alltäglichen Lebens stetig zu. Auch in der Baubranche werden Planung und Durchführung von Projekten stetig weiterentwickelt. Daher standen das digitale Planen, Bauen und Betreiben im Mittelpunkt der 11. Oldenburger Bautage am Donnerstag im Kulturzentrum PFL.

Jacob Jongsma von der Grontmij GmbH in den Niederlanden stellte vor Vertretern aus Politik, Bauwirtschaft, Ver- und Entsorgungswirtschaft und Hochschulen die zukunftsorientierte Arbeitsmethode BIM (Building Information Modeling) vor. Dabei handelt es sich um eine Methode, mit der alle relevanten Daten für das Planen und Bauen von Gebäuden von allen daran beteiligten Stellen erfasst, kombiniert und vernetzt werden. „Man kann sich das wie eine Mappe mit allen Unterlagen vorstellen, auf die alle Zugriff haben“, erklärte Jongsma. „Planer, Architekten, Ingenieure – alle arbeiten mit verschiedener Software an einem Projekt. Bei der Übertragung können wichtige Daten verloren gehen.“

Mit BIM würden diese zusammengeführt. „Jeder speichert lokal eine Kopie, die dann auf einem Server mit der Quelldatei synchronisiert wird.“ So könnten auch Kollisionen an den verschiedenen Bauabschnitten vermieden werden. Außerdem würden die Stärken verschiedener Software sinnvoll miteinandern kombiniert werden.

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Dennoch: ganz ohne den Menschen läuft es nicht. „Die Bearbeiter müssen natürlich in der Lage sein, die Ergebnisse kritisch zu beurteilen“, mahnte Jongsma.

Die Oldenburger Bautage werden seit 2005 vom Verein der Förderer der Fachhochschule Oldenburg, der Stadt und der Jade Hochschule durchgeführt. Mit einem Dinner im Lichthof der Jadehochschule endete am Donnerstagabend der erste Veranstaltungstag. Weitere Vorträge über Theorie und Praxis finden an diesem Freitag im PFL statt.

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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