Berlin /Schönefeld Eineinhalb Jahre vor der geplanten Eröffnung des künftigen Hauptstadtflughafens BER sind abermals Zweifel am Terminplan bekannt geworden. Dieser sei „aufgrund des unfertigen Anlagenzustands stark gefährdet“, zitierte der „Tagesspiegel“ aus einem internen Bericht des TÜV Rheinland vom 8. März. Das deutet darauf hin, dass die Bedenken der Prüforganisation größer sind als von den BER-Verantwortlichen zugegeben.

Der TÜV wollte sich am Freitag nicht äußern. Intern meldet er aber schon seit Monaten Zweifel an.

Im Zentrum steht dabei noch immer der Brandschutz in dem BER-Terminal, das eigentlich schon 2011 in Betrieb gehen sollte. In den vergangenen Jahren waren tausende Mängel bekannt geworden. Aus Sprinklern tröpfelte es nur, die Entrauchungsklappen ließen sich nicht steuern, Kabel waren falsch verlegt – Überhitzungsgefahr. Bosch arbeitet an der Brandmeldeanlage, doch das dauert länger als geplant.

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Die Betreiber halten aber daran fest, dass der drittgrößte deutsche Flughafen im Oktober 2020 an den Start gehen kann.

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