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A293 in Oldenburg
Spätestens Freitag wieder freie Fahrt auf der Autobahn

Berlin /Oldenburg /Vechta /Leer Trotz Hitzewelle haben die Volksfest-Betreiber in diesem Jahr gute Geschäfte gemacht. Rund 189 Millionen Besucher seien zu den Volksfesten und Kirmessen gekommen, sagte der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, am Donnerstag in Berlin. Das sind rund zehn Millionen mehr als im Vorjahr. „Es war eine erfolgreiche Saison 2018“, bilanzierte Ritter.

An den vielen heißen Tagen seien die Festplätze zwar bis 17 oder 18 Uhr leer gewesen, in den kühleren Abendstunden seien die Menschen dann aber gekommen. Ritter dankte Kommunen und Behörden dafür, dass sie häufig Ausnahmen für längere Öffnungszeiten am Abend genehmigt hätten.

In den vergangenen zehn Jahren ging die Zahl der Volksfeste um etwa 2000 auf 10 000 zurück. „Dieser Schrumpfungsprozess ist aber gestoppt“, weil die Kommunen und Tourismuszentralen die Anziehungskraft der Veranstaltungen erkannt hätten, sagte Ritter.

Auch im Nordwesten freuten sich die Schausteller über sehr gute Besucherzahlen. Der Stoppelmarkt in Vechta konnte mit geschätzt mehr als 800 000 Gästen in diesem Jahr ebenso einen Besucherrekord erzielen wie der Gallimarkt in Leer mit mehr als 550 000 Gästen. Zum Kramermarkt in Oldenburg kamen nach Angaben der Stadt „deutlich mehr als eine Million Besucher“, womöglich sogar bis zu 1,5 Millionen, womit Schausteller und Stadt ebenfalls „ausgesprochen zufrieden“ waren. Auch das Wochenende an der Jade in Wilhelmshaven war nach Angaben der Organisatoren mit mehr als 300 000 Besuchern sehr gut besucht.

Wie der Deutsche Schaustellerbund weiter mittelte, besuchten in der vergangenen Adventszeit zudem 159 Millionen Menschen die rund 2500 Weihnachtsmärkte in Deutschland. Zuvor hatte das Institut IFT Consulting 2012 in einer Studie für den Schaustellerbund eine Zahl von 85 Millionen Weihnachtsmarktbesuchern ermittelt.

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Als dringendstes Problem der Branche beschrieb Ritter den Arbeitskräftemangel. Derzeit beschäftigten die 4500 Schausteller etwa 40 000 Vollzeitkräfte. „Wir könnten noch 10 000 weitere gebrauchen“, sagte der Präsident. Die seien schwierig zu finden, „obwohl wir nicht unbedingt Fachkräfte brauchen“.

Eine Anwerbung von Helfern aus Polen sei nicht mehr so einfach wie früher, weil die Menschen wegen der guten Konjunktur in ihrem Heimatland Arbeit fänden.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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