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Oldenburg Ein starkes Baufinanzierungsgeschäft, eine anziehende Nachfrage nach Wertpapieren und weiterhin gute Geschäfte in Sachen private Altersvorsorge: Die Führung der Deutschen Bank in der Region Oldenburg hat sich zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr gezeigt.

„2013 war ein sehr gutes Jahr für uns“, sagte der neue Filialdirektor Thomas Otte am Dienstag. Der Ganderkeseer führt seit Dezember 2013 als Nachfolger von Doris Bünnemeyer den Standort in Oldenburg. Auch für das laufende Jahr zeigte er sich optimistisch und zog einen Vergleich zum Wein. „2014 wird ein guter Jahrgang“, sagte Otte.

Wie die Geschäftsleitung um Otte, Bernd Wilke und Jürgen Kahl ausführte, hat die Deutsche Bank in Oldenburg das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr von 349 Millionen auf 351 Millionen Euro seigern können. Die Zahl der Privat- und Firmenkunden habe zum Jahresende stabil bei rund 16 000 gelegen.

Das Depotvolumen in Oldenburg stieg um 4,2 Prozent auf 110 Millionen Euro. Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen und der guten Entwicklung an den Börsen habe es ein „Umdenken“ bei Aktien gegeben, so Otte.

Noch stärker legte das Baufinanzierungsgeschäft zu. Die Deutsche Bank in Oldenburg konnte hier das Volumen um 11,6 Prozent auf 119 Millionen Euro steigern. Und obwohl die Preise in Oldenburg schon ein gewisses Niveau erreicht hätten, sieht man bei der Bank noch Potenzial. „Der Oldenburger Markt bleibt hochinteressant“, sagte Kahl. „Eine Blasenbildung im Immobilienbereich sehen wir nicht.“

Im Firmenkundengeschäft sei ein Thema die Finanzierung von Wachstumschancen im In- und Ausland gewesen, sagte Wilke. Zudem brenne das beratungsintensive Thema Unternehmensnachfolge vielerorts unter den Nägeln.

Insgesamt habe es sowohl im Privat- und Firmenkundengeschäft als auch im Geschäft mit vermögenden Privatkunden (Private Wealth) in einem „schwierigen Marktumfeld einen wachsenden Beratungsbedarf gegeben“, sagte Otte. Zwar halte der „Megatrend Digitalisierung“ an – mittlerweile würden 90 Prozent des einfachen Zahlungsverkehrs per Laptop, Tablet oder Smartphone erledigt – dennoch sei der Wunsch nach Beratung weiter groß. Gerade bei großen Entscheidungen, wie Baufinanzierungen, Wertpapieren oder privater Altersvorsorge gebe es für die meisten Kunden nach wie nur eine Adresse, die Filiale, so Otte.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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