Oldenburg /Bremen /Köln Die starke Konkurrenz der Fernbusse und der übermächtige Wettbewerber Deutsche Bahn haben den Hamburg-Köln-Express (HKX) im Fernverkehr unter Druck gesetzt. Das Unternehmen werde sein Geschäft künftig verstärkt im Regionalverkehr suchen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Donnerstag in Köln. Sie bestätigte damit in weiten Teilen einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Erstmals bietet HKX ab diesem Freitag umsteigefreie Fahrten von Köln nach Westerland an, auf der Fern- und Regionalzüge verknüpft werden. Dabei kooperiert das Unternehmen mit der Nord-Ostsee-Bahn (NOB).

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Am Oldenburger Land und an Bremen fahren die Züge von HKX aber weiterhin vorbei. „In Bremen haben wir noch nie gehalten. Auf der Strecke haben wir unsere alten Haltestellen beibehalten“, teilte Renate Bader, Leiterin der Kommunikation bei HKX, auf Anfrage dieser Zeitung mit. Das Angebot sei nur um das Ziel Sylt erweitert worden. Seit zwei Jahren fahren Züge der HKX auf der Strecke Köln-Hamburg und zurück bis zu dreimal am Tag.

Nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ verbuchte HKX 2013 einen Umsatz von 12 Millionen Euro, schrieb aber Verluste. Erst vor einer Woche war die langjährige Geschäftsführerin Eva Kreienkamp auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden. Seitdem führt Carsten Carstensen als alleiniger Geschäftsführer den HKX.

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