Berlin (dpa) - Die Zahl befristeter Beschäftigungsverhältnisse hat im vergangenen Jahr mit knapp 3,2 Millionen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die die Linken in Berlin veröffentlichten und über die die "Bild"-Zeitung zuerst berichtete. Im Vorjahr waren es noch 2,9 Millionen, zehn Jahre zuvor 2,1 Millionen. Auch der Anteil befristeter Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen lag 2017 mit 8,3 Prozent auf einem Höchststand.

"Befristung bedeutet Unsicherheit, materieller Mangel und ständig die eigene Verwundbarkeit im Beruf wie im Privatleben vor Augen zu haben", sagte Linksfraktionsvize Susanne Ferschl, die die Anfrage gestellt hatte. Befristungen müssten auf ein Mindestmaß reduziert, sachgrundlose Befristungen verboten werden.

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