Ruhpolding Auch als die Siegesserie der deutschen Biathletinnen in Ruhpolding beendet war, verloren Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand ihre gute Laune nicht. Um 0,9 Sekunden schrammte Hildebrand am Donnerstag im 15-Kilometer-Einzel als Vierte am Podest vorbei. Dahlmeier fehlten am Donnerstag vor 9500 Zuschauern in der ChiemgauArena als Neunte nach zwei Strafminuten 1:41,6 Minuten auf Siegerin Dorothea Wierer aus Italien. „So richtig ärgere ich mich nicht. Ich bin zufrieden“, sagte Hildebrand und lächelte fröhlich.

„Es war ein Einzel, das sicherlich nicht so schlecht war. Leider haben wir im Schießen den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht“, befand Damen-Bundestrainer Gerald Hönig nach dem Biathlon-Klassiker bei Kaiser-Wetter. „Bei den Bedingungen muss man mit Null oder Eins vom Schießstand weggehen.“

Dies gelang Dahlmeier, am Wochenende noch Doppel-Siegerin in den Chiemgauer Alpen, diesmal nicht. „Ich habe gekämpft bis zum Ende. Mit zwei Fehlern kann man auch zufrieden sein, auch wenn ich schon gezeigt habe, dass ich viermal Null schießen kann“, sagte die 22-Jährige. „Aber Fehler sind menschlich. Ich bin mit dem Top-Ten-Platz durchaus zufrieden“, meinte die viermalige Saison-Siegerin.

In der Biathlon-Hochburg geht es am Freitag mit der Männer-Staffel (15.30 Uhr/ZDF und Eurosport) weiter. Einmal mehr wird der angeschlagene Simon Schempp nicht starten. Der Schwabe, der am Donnerstag erstmals wieder auf Schnee trainierte, wird noch für den Massenstart am Samstag geschont. Bundestrainer Mark Kirchner nominierte über die 4 x 7,5 Kilometer Erik Lesser, Johannes Kühn, Arnd Peiffer und Benedikt Doll.

Im Damen-Einzel fehlte nicht viel, und Franziska Hildebrand, die Sprint-Gewinnerin von Ruhpolding, wäre erneut auf dem Podium gelandet. Die Tschechin Gabriela Soukalova, vor Wochenfrist noch von Hildebrand geschlagen, war etwas schneller. Die 28 Jahre alte Hildebrand nahm es locker: „Letzte Woche war ich knapp vor der Gabriela, jetzt ist die knapp vor mir. Damit ist es okay. Ich freue mich trotzdem, denn es war ein gutes Rennen.“

Maren Hammerschmidt (2 Strafminuten/+ 2:58,4 Minuten) als 22. und Vanessa Hinz (2/+ 3:16,1 Minuten) auf Rang 24 holten ebenfalls noch Weltcup-Punkte. Das schafften Karolin Horchler (2/+ 4:39,3 Minuten) als 44. und Miriam Gössner (6/+ 6:10,2 Minuten) auf Position 59 hingegen nicht.

Weiter Pause macht dagegen die verletzte Staffel-Weltmeisterin Franziska Preuß. „Die Gesundheit geht klar vor, und ich muss meinem Körper jetzt die Zeit geben, bis die Verletzung vollständig verheilt ist“, teilte die 21-Jährige mit. „Es ist schon traurig, die vielen Rennen daheim nicht laufen zu können. Nun hoffe ich, dass ich bald wieder auf dem Ski steh und wieder Gas geben kann.“

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