Hochfilzen Miriam Gössner weinte bittere Tränen, Simon Schempp und Andreas Birnbacher strahlten um die Wette: Freud und Leid lagen am Freitag bei den deutschen Biathleten nach den Sprintrennen in Hochfilzen (Österreich) dicht beieinander. Schempp als Zweiter und Birnbacher auf Rang drei bescherten den Skijägern über 10 Kilometer die ersten Podiumsplätze des Winters, während Gössner die Qualifikation für die Verfolgung verpasste und einen herben Dämpfer hinnehmen musste.

Eine „vergessene“ Strafrunde kostete der 24-Jährigen im Sprint das Ticket für die Verfolgung. Für ihr Vergehen wurde Gössner mit einer Zeitstrafe von zwei Minuten belegt und fiel nach dem Aussetzer vom 48. auf den 93. Platz zurück. Auch wenn sie davon überzeugt war, alles richtig gemacht zu haben („Ich bin mir zu 100 Prozent sicher“), belegten die TV-Bilder ihren Aussetzer. Mit insgesamt vier Schießfehlern hätte Gössner eigentlich locker die Verfolgung der besten 60 Athletinnen erreicht, so ist der Weltcup in Österreich aber für sie bereits beendet. „Ich versuche immer mein Bestes zu geben, im Rennen funktioniert es leider nicht. Ich weiß nicht, woran es liegt“, sagte Gössner, die im Ziel in Tränen ausbrach und getröstet werden musste.

„Ich habe eine gute Renneinteilung gefunden“, betonte derweil der fehlerfreie Schempp, der sich mit 14,3 Sekunden Rückstand nur dem Norweger Johannes Thingnes Boe (Norwegen) geschlagen geben musste. Birnbacher (17,9 Sekunden Rückstand) meinte: „Für mich ist es selbst überraschend, dass es so früh in der Saison so gut geht.“

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