Hochfilzen Die deutschen Biathletinnen sorgen weiter für Furore. Einen Tag nach dem Dreifach-Erfolg im Sprint gab es beim Weltcup in Hochfilzen einen Doppel-Sieg in der Verfolgung. Diesmal gewann Laura Dahlmeier. „Es ist ein Traum, ein perfekter Tag für mich“, sagte die 22-Jährige. Die Partenkirchnerin hatte am Samstag nach den zehn Kilometern 13,3 Sekunden Vorsprung vor Maren Hammerschmidt.

Die Winterbergerin war schon am Vortag als Zweite hinter Franziska Hildebrand urplötzlich ins Rampenlicht gestürmt. „Ich hätte nicht gedacht, dass es wieder so gut läuft“, sagte die 26-Jährige nach ihrem neuerlichen Klasserennen. „Es ist wichtig, dass ich gemerkt habe, dass ich es wieder schaffen kann.“

Laura Dahlmeier wunderte sich über sich selbst. „Vor ein paar Wochen hätte ich das nicht geglaubt“, befand sie. Nach ihrem dritten Weltcup-Sieg spielte sie auf die verkorkste Vorbereitung wegen ihrer gesundheitlichen Probleme an. „Ich wusste, die Ausgangsposition ist gut, aber dass es so aufgegangen ist, ist schon erstaunlich.“ Die Sprint-Sechste musste einmal in die Strafrunde, gewann aber mit einem komfortablen Vorsprung vor Hammerschmidt.

„Ich habe versucht, von Anfang an mein Rennen zu machen. Ich wollte schnell aufschließen. Das ist mir gut gelungen“, beschrieb Dahlmeier ihre Strategie bei ihrem zweiten Saison-Rennen. „Ich habe versucht, mich beim letzten Schießen nicht kirre machen zu lassen.“

Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand dagegen vergab ihren möglichen Doppelschlag und den Sprung ins Gelbe Trikot der Weltcup-Spitzenreiterin beim letzten Schießen. Da leistete sich die 28-Jährige ihren zweiten Fehlschuss. Sie wurde deshalb am Ende nur Vierte hinter Gabriela Soukalova. Die Tschechin verteidigte damit auch ihre Spitzenposition im Gesamt-Weltcup.

Miriam Gössner, am Vortag noch Dritte, beendete ihr tolles sportliches Comeback nach langer gesundheitliche Leidenszeit nach vier Strafrunden mit Platz 15. „Die vier Fehler sind grundsätzlich egal. Wenn ich weiß, wo ich herkomme, muss ich zufrieden sein“, sagte die Garmischerin. Wie gut die Form der deutschen Skijägerinnen ist, zeigte Franziska Preuß als Elfte. Vanessa Hinz beendete das engste Verfolgungsrennen auf Platz 29. Für das Staffelrennen am Sonntag hat Damen-Bundestrainer Gerald Hönig die Qual der Wahl.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.