+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 5 Minuten.

Missbrauch durch Priester in Bayern
Emeritierter Papst Benedikt XVI. räumt Falschaussage bei Missbrauchsgutachten ein

Siebethsburg Petrus muss ein Läufer sein. Zumindest hatte er am Sonnabend ein Herz für die Gartenstadt Siebethsburg. Er bescherte dem „Siebethsburger Volkslauf“ bestes Spätsommerwetter und somit viele begeisterte Läufer und Besucher.

„Damit haben wir immer Glück“, freute sich Frank Menzel, Vorstandsvorsitzender des Bauvereins Rüstringen, der den Lauf zum 3. Mal mit dem WSSV veranstaltete. „Der Volkslauf ist ein Familienfest und ist auf dem besten Wege, eine Tradition zu werden“, betonte Carsten Feist, Vorstizender des WSSV.

Davon konnte man sich an der Startlinie überzeugen, an der sich mehrere Generationen trafen. Schon im Vorfeld hatten sich 250 Läufer angemeldet. Am Ende des Tages zählten die Organisatoren 408 Teilnehmer: An den Start gingen Athleten und Freizeitsportler – Strecken von tausend bis 6000 Metern standen zur Wahl. Einige Läufer hatten ihre Hunde dabei oder liefen am Rand des Teilnehmerfeldes gemütlich mit. Viele Nordic Walker waren dabei – wesentlich mehr als im vergangenen Jahr.

Während die Eltern der Grundschule Siebethsburg für den Schokokuchen und Kaffee sorgten, gingen viele der Kinder an den Start des „Bambini-Laufs“ oder tobten sich auf der Hüpfburg aus. Startorganisator Erwin Zeitz hatte alle Hände voll zu tun, um die Kleinen bis zum offiziellen Startschuss zu bremsen, den Schirmherr Holger Sothmann vom Vorstand der Sparkasse abfeuerte. Wie ein wilder Bienenschwarm schwirrten die Nachwuchsläufer Richtung Siebethsburg los, viele von ihnen hatten sich bunt geschminkt und verkleidet.

Wenige Minuten später kam der eingefleischte Siebethsburger Joshua Edzards als Erster durchs Ziel. Dafür gabs für den Elfjährigen eine Urkunde und einen Pokal – und von Mutter Heike eine Bratwurst. Ganz Siebethsburg schien auf den Beinen zu sein. Und für alle galt: Dabei sein ist alles. Nicht die sportlichen Bestzeiten, sondern der Spaß an körperlicher Betätigung stand wieder im Vordergrund. Ebenso die gute Sache, denn die Startgelder kommen dem Kinderschutzbund Wilhelmshaven zugute. „Für jeden Läufer legt die Sparkasse einen Euro drauf“, versprach Sothmann. Gut tausend Euro dürften insgesamt zusammenkommen.

Viele Siebethsburger säumten den Rand der Strecke und feuerten die Läufer an. Von den Balkonen aus winkten sie ihren sportlichen Nachbarn zu. Diese tolle Atmosphäre schätzt auch Tina Schalk, die seit zehn Jahren auf Siebethsburg lebt und zum zweiten Mal beim Lauf dabei war. Im Blumen-Outfit und Strohhut ging sie an den Start des 3000-Meter-Laufs durch die denkmalgeschützte Gartenstadt, während ihr Mann Matthias vom Rand der Strecke aus alles für das Familienalbum festhielt. „Man trifft Leute und Nachbarn“, beschreibt sie den besonderen Reiz der Veranstaltung. „Das ist unser Stadtfest.“ Da reiche es vollkommen, irgendwie das Ziel zu erreichen. Modisch war Schalk zumindest ganz weit vorne.

Einer der jüngsten Teilnehmer war sicherlich der elf Monate alte Rico – Startnummer 510. Der ließ sich allerdings von seinen Eltern Martina und Rainer Leicht gemütlich im Buggy schieben. „Wenn er alt genug ist, wird er auch selbst mitlaufen“, ist sich Vater Rainer sicher.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.