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Dem hinten in der Kirche aufgestellten Transparent „Die Kirche muss im Dorf bleiben“ hielt er in seiner Festpredigt das Bild der pilgernden Kirche entgegen. Kirche lebe nicht in Gebäuden, sondern in der Gemeinschaft mit Gott. Sie sei auf dem Weg durch die Zeiten. „Auch St. Marien in Wilhelmshaven“. Es stelle sich die Frage nach den jetzt passenden Strukturen. Die Zeiten, in denen das Land christlich geprägt gewesen sei, seien vorbei. Kirche pilgere heute in der Fremde. Angesichts der Zahl der Getauften – nicht nur Katholiken, sondern Christen aller Konfessionen – könne man auch in Wilhelmshaven glauben, „wir seien in der Fremde“.

Es seien Menschen gewesen, die der Gemeinde St. Marien ein Gesicht gegeben hätten, so Lettmann. Er betonte die besondere Bedeutung der Laien gegenüber Priestern und Ordensleuten.

Beim anschließenden Stehempfang im Garten des Pfarrhauses ging Pfarrgemeinderatsvorsitzender Horst aus dem Kahmen ebenfalls auf die anstehenden Veränderungen in den katholischen Gemeinden Wilhelmshavens ein, die er auch als Chance bezeichnete. Die Gemeinden müssten enger zusammenwachsen, sich aber auch von lieb gewordenen Dingen trennen, „die einen mehr, die anderen weniger“.

Bürgermeisterin Ursula Aljets würdigte das Engagement der katholischen Kirche und Christen im sozialen Bereich der Stadt. Nicht als Vertreterin der in dieser Frage neutralen Stadt, sondern „aus evangelisch- schwesterlicher Sicht“ betonte sie den Wert einer lebendigen Ortsgemeinde und wünschte der Gemeinde St. Marien heute den gleichen Mut wie vor 50 Jahren.

Pfarrer Rainer Ewald, der die Glückwünsche der evangelischen Kirchengemeinde Bant überbrachte, stellte fest: „Die Zeichen stehen auf Ökumene“. Das zeige sich in der beispielhaften Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft konfessioneller Kindertagesstätten in Wilhelmshaven, aber auch in dem guten nachbarschaftlichen Verhältnis in Bant.

Das Jubiläum war auch Anlass zum Wiedersehen für viele ehemalige in der Gemeinde tätige oder aus St. Marien stammende Priester, Ordensleute und Mitarbeiter. Bereits im Festgottesdienst hatte Dechant Hachmöller Monika Beck als Vertreterin der Familie des langjährigen Pfarrers Johannes Landwehr willkommen geheißen.

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